Im Studia Universitätsverlag Innsbruck erschien das von Annegret Waldner verfasste 304 Seiten umfassende und um Euro 20,00 erhältliche Buch „Der Nebel steigt vom Boden auf-Eine Suche“. Zur Lesung der Autorin hat die Obfrau des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums, Herlinde Keuschnigg, am 6. Februar ins TVKM-Stubenforum eingeladen. Musikalisch begleitet wurde diese Veranstaltung dabei von Felix Aichner auf der steirischen Knopfharmonika.
Amelie Lebeau kehrt gemeinsam mit ihrem Lebenspartner in der Pension in ihr heimatliches Dorf in Oberhessen zurück. Sie setzen ein altes Schäferhaus, das sich schon bald dreihunderte Jahre im Familienbesitz befindet, instand. Nach dem Tod ihres Partners findet Amelie Anschluss an eine frühere Gruppe von Jugendfreundinnen und vertieft sich in ihre Familiengeschichte, die sie über mehr als dreihundert Jahre rückverfolgen kann.
Ihr Dorf wurde ursprünglich als landgräfliche Stiftung für Hugenotten- und Waldenserflüchtlinge im frühen 18. Jahrhundert angelegt. Die Aufarbeitung der Lebensgeschichten ihrer Vorfahren birgt für Amelie viele Überraschungen, jedoch auch beängstigende, wenn nicht bedrohliche Aspekte, die über sie hereinzubrechen drohen. Die Auseinandersetzung mit dem Leben ihres Vaters als Wehrmachtssoldaten wiederum öffnet für sie ebenfalls ungeahnte Einsichten, die die Erwartungen an ihre eigene Zukunft von Grund auf erschüttern sollen.
Dr. Heinz Wieser
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