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Krippenschauen in Mutters, 7.1.2011, 13.30 Uhr:

Für rund 50 Angehörige des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums mit Obmann Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner war der am 7.Jänner im Krippendorf Mutters erfolgte Besuch mehrerer Tiroler Krippen in verschiedenen Häusern ein besonderer Höhepunkt im Weihnachtsfestkreis. Dabei brachte der Kreither Viergesang weihnachtliche Weisen zum stimmungsvollen Erklingen. Die Krippe, die im Mittelpunkt der weihnachtlichen Bräuche in Tirol steht, ist ein verstärktes Gestalten der Weihnachtsbotschaft. So gilt der hl. Franz von Assisi als Urheber und Patron der Krippe. Beim XII. Internationalen Krippenkongress in Innsbruck 1985 wurde er urkundlich zum Patron der Krippenfreunde erklärt. Die erste Krippe wurde in Tirol 1608 in der Innsbrucker Jesuitenkirche aufgestellt.

Der Obmann des Krippenvereines Mutters, Dr.Franz Jäger, der die Krippele- Besucher in der Pfarrkirche Mutters mit HR Kronsteiner willkommen hieß, teilte mit, dass die Vereinsmitglieder es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht haben, alte und wertvolle Weihnachtskrippen in den Stuben, Kapellen und Kirchen des Ortes zu pflegen und zu erhalten, sondern auch das Aufstellen von Krippendarstellungen in den Häusern und Wohnungen zu fördern und zu verbreiten. Das ganze Jahr befassen sich die Vereinsmitglieder in Kursen, Tagungen und Treffen mit dem Krippenbau und der Schnitzkunst. So bieten im ganzen Land 86 Krippenvereine Krippenbaukurse an. Beim Krippenschauen in der Gemeinde Mutters zeigten die Mitglieder des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseum große Begeisterung am Entdecken alter und neuer Schätze gezeigter Krippenbaukunst. Deshalb dachte man unwillkürlich an das Zitat von Alt-Bischof Dr. Reinhold Stecher: „Die Krippe soll Heimat des Herzens werden und sein.“ (Dr.Heinz Wieser) 

 

Großes Interesse an der Führung AU! Schmerz

Viele Mitglieder des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums bewiesen ihr Interesse an der am 15. September stattgefundenen Führung durch die Ausstellung „Au! Schmerz“. Frau Dr. Herlinde Menardi und Mag. Karl Berger befassten sich in ihren ausführlichen Erklärungen mit den verschiedenen Bedeutungen und Auswirkung des Phänomens „Schmerz“, das auch unsere Kultur geprägt hat.
Passend zum Thema der Ausstellung und zum liturgischen Fest dieses Tages, dem „Gedächtnis der Schmerzen Mariens“ fand im Anschluss an diese Führung in der Hofkirche das Konzert „ Stabat Mater“ statt. Die vom hl. Bonaventura verfasste Sequenz dieses Festes beginnt mit dem Vers „Christi Mutter stand mit Schmerzen bei dem Kreuz und weint´ von Herzen als ihr lieber Sohn da hing.
(Dr.Heinz Wieser)
 

Sagenabend mit Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer und den fünf Saligen

Wer kennt sie nicht, die Saligen Fräulein aus längst vergangener Kindheit und Jugend? Mit großer Begeisterung haben wir über sie gelesen in den Märchen – und Sagen von damals. Und auf einmal waren sie wieder für uns greifbar nahe bei einem stimmungsvollen Leseabend mit Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer am 25. November 2010 im Tiroler Volkskunstmuseum. Der Obmann des Freundeskreises, Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner hat nicht zu viel versprochen, wenn er in seinen Begrüßungsworten von einer Verzauberung bei diesem Märchenabend gesprochen hatte.
Musikalische Saligen-Atmosphäre brachten dabei in das Tiroler Volkskunstmuseum vor einem begeisterten Auditorium die fünf „Saligen“, die schon bei den heurigen Tiroler Volksschauspielen in Telfs einen Märchenabend mit der Kammerschauspielerin gestalteten: Babara Müller mit Gesang, Violine und Percussion; Agnes Auer mit Fagott; Christine Köhle mit Querflöte, Percussion; Bettina Schmid mit Gesang und Querflöte und Petra Schmid-Weiß mit Gesang und Gitarre. Julia Gschnitzer brachte Saligen-Erzählung aus Nord-, Süd- und Osttirol.
Unter den zauberischen Gestalten, die in den Bergen Tirols beheimatet sind, nehmen die saligen oder seligen Fräulein, auch Wald- oder Bergfrauen genannt, die erste Stelle ein. Die saligen Fräulein wohnen zuhöchst im Gebirge, wo sich im Innern der Berge unter Felsen und Gletschern ein herrliches Reich erstreckt. Nur selten vergönnen sie dem Sterblichen, ihren geheimnisvollen Aufenthaltsort zu betreten. Wen sie aber für würdig erachten, ihr Gesicht zu schauen, dem erweisen sie Liebe und Huld. Doch wehe dem Menschen, der darüber nicht Stillschweigen bewahrt, der Zorn der verratenen Bergfrauen ergießt sich über den unvorsichtigen Schwätzer, ihre Strafe wird ihn ereilen.
Dr.Heinz Wieser
 

JULIA GSCHNITZER und die fünf „SALIGEN“ - 25. November 2010, 18.30 Uhr

Der Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseums freut sich sehr, dass

JULIA GSCHNITZER und die fünf „SALIGEN“

in der Besetzung:
Barbara Müller: Gesang, Violine, Percussion
Agnes Auer: Fagott
Christine Köhle: Querflöte, Percussion
Bettina Schmid: Gesang, Querflöte
Petra Schmid-Weiß: Gesang, Gitarre

sich bereit erklärt haben, alle Freunde des TVKMs am 25. November 2010, um 18.30 Uhr zum Jahresausklang bei diesem Märchenabend zu verzaubern.

Um freiwillige Spenden wird gebeten!
Um uns die Organisation zu erleichtern, bitten wir um telefonische Zusage unter Tel. 0512/59489-510 ( Mo-Fr 9 – 16 Uhr)
 

Auf dem heurigen Spielplan der Tiroler Volksschauspiele Telfs stand im August 2010 ein Märchenabend mit einem Mantel aus Musik: Julia Gschnitzer und „Die Saligen“. Die Saligen oder auch
die saligen Fräulein sind mythologische Figuren, die in Ge-
schichten und Volkslegenden überall im Alpenraum vor-kommen. In Tirol gibt es viele Sagen, in denen diese Gestalten auftauchen – sie helfen den Bauersfrauen bei der Feldarbeit, schlafen gern in deren Betten, werden an Steilhängen oder in Flachsfeldern gesehen, wohin sie vor dem „Wilden Mann“ geflüchtet sind. Darin – oder auf einem Baumstumpf mit drei eingeritzten Kreuzen sind sie sicher vor ihm. Diese und noch mehr schöne Geschichten liest Julia Gschnitzer Ihnen vor, dabei umkleidet sie die Musik der Frauengruppe „die Saligen“ mit einem atmosphärisch – buntgestrickten Mantel, zusammengetragen von überall dort, wo es Berge gibt.
 

Weilerführung - 12. August 2010, 16.00 Uhr

Am Dommerstag, den 12. August 2010,  führt Dr. Günther Dankl durch die Ausstellung Max Weiler - die großen Werke.

Innerhalb der österreichischen Kunst der Nachkriegszeit gibt es keinen anderen Künstler, der so viele Werke für und im öffentlichen Raum geschaffen hat wie Max Weiler. Seinem öffentlichen Werk kommt – innerhalb der gesamten österreichischen Nachkriegskunst – ein besonderer Stellenwert zu.

Die Spannweite der öffentlichen Aufträge reicht u.a. von den „Skandal“-Fresken in der Theresienkirche auf der Hungerburg (1945-47), dem Fresko in der Friedenskirche Linz/Urfahr (1951), dem Glasfenster in der Kapelle der Eucharistieschwestern in Salzburg-Herrnau über die Wandmalereien im Innsbrucker Hauptbahnhof (1954-55) bis hin zu den Wandbildern im Casino Innsbruck (1992/93).

Treffpunkt: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
Beginn der Führung: 16.00 Uhr, (pünktlich!) 
Anmeldung: Tel.: 59489-510 (Mo-Fr, 9-17 Uhr) oder e-mail: info@freundeskreis-volkskunstmuseum.at
 

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